Yamaha- Musik für Zweiradfreunde Zu Ehren des Konzerngründers Torakusu Yamaha wurde das 1955 neu gegründete Unternehmen des Nippon-Kakki-Konzerns "Yamaha Motor Co,Ltd." genannt und untermauerte die Familienbande mit dem eigentlichen Metierdes Musikinstrumente-Herstellers durch die drei gekreuzten Stimmgabeln im Logo. Staatliche Subventionen erlaubten es dem Direktor Genichi Kawakami, die durch den Zweiten Weltkrieg beschädigten Produktionsanlagen in Hamamatsu neu zu beleben. Er entschied wie andere auch für den Nachbau der erfolgreichen DKW RT125. Auf Anhieb gewann die junge Firma zwei japanische Motorradrennen und konnte damit die Kunden von der Qualität des Einzylinders überzeugen. Aber kopieren war nicht alles, was die Japaner konnten. Schon bei der YD 1 zeigte sich, dass die Firma aus Hamamatsu ein ernst zu nehmender Motorradhersteller war. Aber erst Ende der 70er Jahre fand man den Anschluss an die Viertakttechnik und schaffte mit dem XT 500-Eintopf eine Legende. Ein breites Modellangebot bot man den Kunden ab den 80er Jahren, in den Blickpunkt der Konkurrenz brachte Yamaha vor allem die FZ Modellreihe. Sie galt mit ihren 100 PS aus nur 750 ccm Mitte der 80er Jahre als die Supersport-Sensation! Mit kurzen Unterbrechungen engagierte sich die Firma immer im Motorsport. 120 Weltmeisterschaften konnte Yamaha für sich entscheiden. Namen wie Giacomo Agostini, Eddie Lawson oder Phil Read haben auf der Rennstrecke den Grundstein dafür gelegt, dass Yamaha hinter Honda zum zweitgrößten Motorradhersteller der Welt wurde (Yamaha,Motorcycle).
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Yamaha XT 500
Weltweit über 127000 mal verkauft, versah die XT ihren Dienst auf allen Pisten dieser Welt. Als Alltagsvehikel sparsamer Studenten genauso beliebt wie bei Globetrottern. Der kurzhubige, ohc-Zweizylinder versah stets seine Dienste. Genauso legendär wie die Robustheit war ihr störrisches Verhalten beim Antreten des Motors. Ein Schauglas am Ventilausheber sollte Hilfestellung beim Findes des OT geben, was in der Praxis nicht spontan zum erwünschten Ergebnis führte. Fatal für das Schienbein wurde es, wenn der Dekrompressionshebel nicht gezogen wurde.
Modell: XT 500
Baujahr: 1976-1992
Leistung: 33 PS/Westdeutschland 27 PS
Hubraum: 500ccm
Bauart: Einzylinder, Viertakt
Yamaha XT 500 Original XT 500 Yamaha
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Yamaha RD 500 LC
Das stärkste Halblitermotorrad mit Straßenzulassung präsentierte Yamaha im Frühling 1984, eine Replica der V4-Grand-Prix-Werksmaschine. Schon im ersten Gang katapultierten Zweizylinder -Paralleltwins die Rennsemmel auf 90 km/h; am Ende des sechsten Ganges standen 225 km/h Spitze. Das Fahrwerk bestand aus außen liegenden Vierkant-Stahlrohren, die in den sehr tief liegenden Lenkkopf mündeten.
Modell: RD 500 LC
Baujahr: 1984-1985
Leistung: 88 PS
Hubraum: 499 ccm
Bauart: V-Vierzylinder, Zweitakt
Yamaha RD 500 RD 500 LC
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Yamaha VMX Vmax
Mit der Vmax hat Yamaha 1985e eine der eigenständigsten Entwicklungen präsentiert, die in Deutschland wegen der freiwilligen Beschränkung auf 100 PS bis 1996 vom Importour nicht angeboten wurde. Über das benachbarte Ausland schafften dennoch ca 3000 Muscle-Bikes den Weg nach Deutschland. Die Leistungsdaten des flüssigkeitsgekühlten Dohc-V4-16 Ventilmotors sprechen eine deutliche Sprache: 145 PS bei 9000 U/min. Das maximale Drehmoment lag bei 122 Nm bei 7800 U/min. Die 160 km/h waren nach acht Sekunden erreicht, das Ende lag bei 240 km/h (Yamaha,Motorcycle).
Das Einliter-Topmodell, quasi die Krönung der Schöpfung (Genesis) des ein Jahr zuvor vorgestellten Fünfventil-Dohc-Vierzylinder-Aggregats: die FZR 1000 "Genesis". Der von von der Fz 750 schon bekannte Motor wurde umfangreichen Anpassungen unterworfen. Mit dem für den Rennsport entwickelten Deltabox-Fahrwerk und der üppigen Verwendung von Leichtmetall war sie mit 229 kg im Vergleich zur Konkurrenz relativ leicht.
Modell: FZR 1000
Baujahr: 1986
Leistung: 135 PS/100 PS in Deutschland
Hubraum: 989 ccm
Bauart: Vierzylinder, Viertakt
Yamaha FZR 1000 FZR 1000
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Yamaha YZF 750 R
Die Ablösung der Genesis bei den Supersportlern hieß YZF 750 R. Ausgestattet mit dem Fünfventiler der FZ/FZR-Baureihe und dem Fallstromvergasersystem erreichte man durch eine 35-Grad-Neigung nach vorne einen kürzeren Radstand. Für mehr Drehfreude wurde Hand an die Kurbelwelle gelegt. Leichte Veränderung erfuhr auch der Deltabox-Leichtmetallrahmen. Aggressivität vermittelten die eigenwillige Lackierung und die Fox-Eye-Front, das Fahrverhalten galt jedoch als gut beherrschbar. Lediglich Vollgas auf der Geraden versetzte den Lenker in leichte Schwingungen.
Modell: YZF 750 R
Baujahr: 1992
Leistung: 115 PS
Hubraum: 749 ccm
Bauart: Vierzylinder, Viertakt
Yamaha YZF 750 R Yzf 750 R
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Yamaha YZF Thundercat
Geschmeidig wie eine Katze sollte sie laufen - so versprach es die Modellbezeichnung. Der durch einen 36er-Gleichdruckvergaser, Kennfeldzündanlage mit angegliedertem TPS sowie Ram-Air-Lufteinlass optimierte flüssigkeitsgekühlte Dohc-Vierventiler konnte diesen Anspruch auch einhalten. Das Raubtier machte sich erst im hohen Drehzahlbereich bemerkbar. Bei den Supersportlern galt die Maschine mit den tollen cW-Wert von 0,275 als zu stark domestiziert.
Modell: YZF 600 R Thundercat
Baujahr: 1996-2002
Leistung: 105 PS
Hubraum: 599 ccm
Bauart: Vierzylinder, Viertakt
Yamaha YZF Thundercat Thundercat
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Yamaha YZF-R1
Als Nachfolgerin der 1000er-Thunderace präsentierte Yamaha auf der Mailänder EICMA im Jahre 1997 die YZF-R1: Mit diesem Modell schuf Yamaha eine Ikone unter den modernen Supersport-Motorrädern. 150 PS bei einem Trockengewicht von 177 kg,verpackt in einem superscharf geschnittenen Design-mit der R1 legte Yamaha die Messlatte für die Konkurrenz gleich um zwei Stufen höher.
Modell: YZF-R1
Baujahr: 2000
Leistung: 150 PS
Hubraum: 998 ccm
Bauart: Reihenvierzylinder, Viertakt
Yamaha R1 R1 2000
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Yamaha BT 1100 Bulldog
Mit der BT 1100 Bulldog präsentierte Yamaha imJahre 2001 eine ungewöhnliche Mischung aus Cruiser und sportlichem Tourer- wobei die Betonung ganz klar auf Cruiser liegt. Das liegt vor allem am zahmen V2-Aggregat, das in ähnlicher Form auch in Virago- und Drag-Star-Modellen Dienst tat bzw. noch immer tut. Mit 65 PS ist der luftgekühlte Zweiventil-V2 eher unsportlich und auch der Kardanantrieb weist darauf hin, das die Bulldog mit Sport nicht viel am Hut hat.
Modell: BT 1100 Bulldog
Baujahr: 2001
Leistung: 65 PS
Hubraum: 1063
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
Yamaha BT 1100 Bulldog
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Yamaha BT 1100 Bulldog
Yamaha FZ6 Fazer
Durch das neue Alu-Druckguss-Verfahren besteht der Rahmen der beiden FZ6 Modellen nur noch aus zwei Teilen, die miteinander verschraubt werden. Somit konnte auf das gewichtstreibende Zusammenschweißen von Einzelprofilen verzichtet und gleichzeitig die Steifigkeit erhöht werden. Auch designtechnisch erlaubt dieses Verfahren neue Wege bei der Chassisgestaltung, weshalb die FZ6 Fazer deutlich moderner und dynamischer erscheint als die alte 600er-Fazer.
Modell: FZ600 Fazer
Baujahr: 2004
Leistung: 98 PS
Hubraum: 599 ccm
Bauart: Reihen-Vierzylinder, Viertakt
Yamaha FZ 600 Fazer
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Yamaha FZ 600 Fazer
Yamaha MT-01
Der unumstritteneShow-Winner auf der 2004er-Intermot war die MT-01: ein unverwechselbares Muscle-Bike mit dem aus der Road-Star-Warrior bekannten 1700er V2. Bei der MT-01 handelt es sich im Gegensatz zur Warrior allerdings nicht um einen Cruiser, sondern ein bullig daherkommendes Sportmotorrad mit fettem Langhub-V2. Wie anregend die Verbindung aus gelassenem Antrieb und agilem Fahrwerk sein kann, hat Erik Buell mit seinen charismatischen Harley-Sportlern hinreichend bewiesen. Wobei sich die Gelassenheit des Yamaha-V2 aus seiner schieren Kraft ab Drehzahlkeller bezieht. Bereits bei weniger als 4000 Touren stehen urgewaltige 150 Nm ungefilterte Herrlichkeit parat. Ein Traum (Yamaha,Motorcycle).