TRIUMPH - British Bikes mit Tradition Die Ursprünge von Triumph gehen auf den 1884 aus Deutschland eingewanderten Siegfried Bettmann zurück. Ein Jahr später begann der clevere Geschäftsmann mit dem Handel von Fahrrädern und schon 1886 ließ er sich "Triumph" als Firmenlogo schützen. Gemeinsam mit einem deutschen Ingenieur Mauritz Schulte entstand in der Fabrik in Coventry 1902 das erste Triumph-Einzylinder-Motorrad. Nach dem Ersten Weltkrieg ging es bei Triumph wirtschaftlich weiterhin bergauf. Das Werk beschäftigte über 3000 Mitarbeiter, die pro Woche 1000 Einzylinder-Zwei-und-Viertaktmaschinen fertigten. Waren bis Mitte der 30er Jahre kernige Einzylinder-Dampfhammer das Maß der Dinge, brachte Triumph im Herbst 1937 eine neue Motorradgeneration auf den Markt: die T5 mit Speed-Twin-Motor. Doch zunächst funkte der Zweite Weltkrieg dazwischen und erst ab 1946 konnte die Herstellung ziviler Maschinen wieder anlaufen. Verkaufsschlager wurden die bekannten Speed Twin Modelle. Im September 1949 folgte die 650er-Thunderbird 6T. Den eigentlichen Überhammer stellte das Werk ende 1958 vor, die 650er Bonneville. Doch auch die neue 750er-Dreizylinder-Trident, die 1969 auf den Markt kam, sollte am ständig schwimmenden Kaufinteresse der einst so begehrten Ladys wenig ändern. In den folgenden Jahren legten immer wieder Streiks die Produktion lahm. 1983 ersteigerte John Bloor das Triumph-Werk und ab 1990 kam eine neue Generation von Triumph-Maschinen auf den Markt. Mittlerweile ist die englische Marke wieder weltweit gut im Geschäft (Triumph, Motorcycle).
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Triumph Speed Triple 900
In den 60er und 70er Jahren gab es in England eine berühmt-berüchtigte Cafe-Racer-Szene. Der halbstarken Speed-Fraktion konnte es nie schnell genug gehen, illegale Rennen waren Ehrensache. An diese Zeit knüpft die Speed Triple 900 an, wenn auch nur symbolisch. Die Zeiten haben sich schließlich geändert und längst brauchen sich "jung gebliebene" Biker keinem mehr zu beweisen.
Die Daytona 955i war das erste Modell aus der zweiten Generation der Hinckley-Triumphs, die das bis dahin so erfolgreiche Baukastenprinzip verließ, das Triumph wieder zu einem ernst zu nehmenden Mitstreiter auf demMotorradmarkt etabliert hatte. Sie hatte alle Eigenschaften, um sich eine Nische im heiß umkäpften Markt der hubraumstarken Supersportlern zu schaffen: einen kraftvollen Motor mit einem breit nutzbaren Drehzahlband, ein tadeloses Fahrwerk, das selbst bei härtestem Einsatz auf der Rennstrecke überzeugte, und eine unglaublich effiziente Bremsanlage. Bemerkenswert ist, dass Triumph hier eine schnelle Maschine für den Straßeneinsatz und keine reine Rennmaschine konzipierte.
Modell: Daytona 955i
Baujahr: 2000
Leistung: 128 PS
Hubraum: 955 ccm
Bauart: Reihen-Dreizylinder, Viertakt
Triumph Daytona 955i 955i
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Triumph Sprint ST
Die Sprint ST wurde 1999 präsentiert und ging direkt in zahlreichen Vergleichstests mit arrivierten jabanischen Sporttourern als Sieger hervor. Sie verbindet Leistung und Handlichkeit eines Sportbikes mit dem Komfort eines Tourenmotorrads. Der flüssigkeitsgekühlte Dreizylinder- Motor stammt von der Daytona 955i, wurde aber auf ein breit nutzbares Drehzahlband ausgelegt. Die enorme Leistungsentfaltung des Powerpakets wird zuverlässig von den wirkungsvollen und gut dosierbaren Vierkolben-Doppelscheibenbremsen in Schach gehalten.
Modell: Sprint ST
Baujahr: 2000
Leistung: 105 PS
Hubraum: 995 ccm
Bauart: Reihen-Dreizylinder, Viertakt
Triumph Sprint St St
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Triumph Speed Triple
Vor mehr als zehn Jahren schaffte die Speed Triple genau das, was im Motorradbereich nicht leicht ist. Kultstatus zu erlangen! 2005 wird dieLegende zu neuem Leben erweckt. Frisch vom Zeichenbrett kommt ein 1050 ccm großer, von einer elektronischen Kraftstoffeinspritzung gefütterter Motor mit sattem Drehmament, einer druckvollen Mitte und beeindruckender Leistungsfähigkeit. Um den Motor wurde ein neuer Alurahmen konstruiert. Zwei hochgelegte Endschalldämpfer prägern die Heckansicht der Maschine (Triumph, Motorcycle).