KTM - Österreichische Motorradgeschichte Angefangen hat alles mit einer 1934 von Horst Trunkenpolz gegründeten Schlosserwerkstatt, die sich zur größten Reparaturwerkstatt für Autos und Motorräder in Oberösterreich entwickelte. Die erste KTM (Kraftfahrzeuge Trunkenpolz, Mattighofen) selbst entwickelte Straßenmaschine, die R 100 mit Rotaxmotor, rollte erst 1953 aus den Werkshallen, ein Jahr später wurde das Programm mit der 125er Tourist erweitert. Bereits zwei Jahre nach deren Einführung feierte man die 1000ste Maschine mit dem KTM-Logo auf dem Tank. Hinter dem Kürzel stand mittlerweile der Firmenname "Kronreif und Trunkenpolz, Mattighofen", seit der Salzburger Kaufmann Ernst Kronreif 1955 als Gesellschafter eingestiegen war. Mitte der 50er-Jahre beschäftigte sich KTM auch mit der Entwicklung eigener Motoren. Zum führenden Hersteller von Offroad-Maschinen in Europa wurde KTM durch den amerikanischen Motorradhändler und Geländesportler John Penton, der sich in Mattighofen leichte Geländesportmaschinen nach seinen Vorstellungen bauen ließ. Zahlreiche Erfolge im Geländesport unterstrichen die Qualität Made in Austria. 1980 konnte Ernst Trunkenpolz die Anteile der Mitgesellschafter übernehmen und KTM war wieder in Familienbesitz. Jedoch bereits neun Jahre später musste er die Aktienmehrheit an die GIT Trust Holding verkaufen, welche die KTM Motorradfahrzeugbau AG zum Konkursfall machte, was zur Aufteilung in vier eigenständige Nachfolgerfirmen führte. Eine davon war die KTM Sportmotocycle GmbH, die den Start in das neue Jahrtausend mit Bravour vollzog (KTM, Motorcycle Germany).
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KTM LC 4 620 Adventure
Adventure, Abenteuer, hieß das erste "Reisemotorrad" von KTM. Optisch erinnert es an die Paris-Dakar-Rallymaschinen, war aber absolut alltagstauglich. Das Herz war der flüssigkeitsgekühlte Viertakter, den die Österreicher nach fünfjähriger Entwicklungszeit bereits 1987 im Endurosport einsetzten. Das Rahmenheck des Chrom-Molybdän-Rahmens war verstärkt, damit in den Koffern ausreichend Gepäck für Fernreisen verstaut werden konnte. Vor allem mit der untenliegenden Auspuffanlage wurde ihre Bestimmung offensichtlich.
Modell: LC 4 620 Adventure
Baujahr: 1997
Leistung: 50 PS
Hubraum: 609 ccm
Bauart: Einzylinder, Viertakt
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KTM 950 Supermoto
Wie bei den LC4-Einzylinder-Modellen bringt KTM zur Saison 2005 auch von der Zweizylinder-Enduro eine Supermoto-Version. Und was für eine: Der ultrascharf geschnittene "Powerdrifter" dürfte mit dem 98 PS starken V2 der Adventure sehr sehr zickig unterwegs sein.
Modell: 950 Supermoto
Baujahr: 2005
Leistung: 98 PS
Hubraum: 942 ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
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KTM 990 Superduke
KTM meint es ernst mit seinem Angriff im Straßensport-Segment, das zeigt nicht nur die Teilnahme am 125er GB-Sport. Als erstes konsequent als Straßenmaschine entwickeltes Modell, bringen die Österreicher mit der Superduke einen markant designten Streetfighter auf den Markt. Das im Hubraum auf knapp einen Liter erweiterte V2-Aggregat aus der hochbeinigen 950er-Reihe ist mit 120 PS gewiss bei jeder Musik dabei.
Modell: 990 Superduke
Baujahr: 2005
Leistung: 120 PS
Hubraum: 999ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
KTM 990 Superduke KTM 990 Superduke
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KTM RC 8
"Die ultimative Waffe für ambitionierte Straßenkämpfer" will KTM spätestens im Jahre 2007 seinen Kunden bieten. Das Konzept der RC 8: radikale Konzentrationen der Massen rund um den kompakten 75 Grad V2. Eine Philosophie, mit der Erik Buell bereits seit Jahren für umwerfende Handlingseigenschaften seiner V2 Monster sorgt. Innovative Details finden sich auch an dem KTM-Racern zuhauf: Der Sitz dient als Tank, sammelt so den Schwerpunkt der Maschine. Durch die Trockensumpfschmierung findet die komplette Auspuffanlage genau dort Platz,wo sie die Fahrdynamik am wenigsten beeinflusst. Direkt unter dem Motor.
Modell: 990 RC 8
Baujahr: 2007
Leistung: mehr als 120 PS
Hubraum: 999 ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt.
KTM RC 8 KTM RC 8
Soundcheck Remus Komplettanlage RC 8
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KTM RC8 R
Exakt ein Jahr nach der Basis-RC8 stockte KTM die Palette mit der angespitzten RC8 R auf - diese Maschine dient auch als Basis für die werksseitigen Einsätze in der IDM-Superbikeklasse. Wie alle R-Varianten schmückt auch sie der charakterisch orangefarbene Rahmen, jedoch: mit 5000 Euro fällt der Preisabstand ganz schön heftig aus. Reglementskonform schäpft die R das 1200ccm Limit nahezu voll aus, auch fahrwerksseitig trug man den speziellen Anforderungen im Solo Sportbetrieb Rechnung. Für 2011 erhielt der V2 eine neue Kurbelwelle mit geänderter Schwungmasse, Doppelzündung sowie ein angepasstes Mapping. Das Chassis bekam ein neues Federungs-Setup, zudem gibts eine Ganganzeige und das LED-Tagfahrlicht.
Modell: KTM 1190 RC8 R
Baujahr: 2010
Hubraum: 1195ccm
Leistung: 175 PS
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
Spitze: ca 290 km/h
Getriebe: 6-Gang, Kette
KTM RC 8 R RC8 Rennmaschine
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KTM 990 Super Duke R
Beinhartes Angasen! Das macht die Kennung R im Namen unmissverständlich klar. Technisch gesehen realisiert ein längeres WP-Federbein die fürs exzessive Kurvenfräsen angespitze Geometrie. Die beschichtete, einstellbare WP-Upsidedown Federgabel inklusive serienmäßigem Lenkungsdämpfer und radial angeschlagene Brembo-Vierkolbenzangen helfen beim zügeln der gegenüber der Super Duke um gut zehn PS höheren Leistung. Verbrauch ca 6,4 Liter.
Modell: KTM 990 Super Duke R
Baujahr: 2011
Leistung: 132 PS
Hubraum: 999ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
Spitze: ca 240 km/h
Getriebe: 6-Gang, Kette
KTM Super Duke R Rennversion KTM Super Duke
KTM 690 Duke R
Exakt 36 Kubikzentimeter mehr Hubraum machen die Duke R nun wirklich zu dem, was schon bislang in der Modellbezeichnung der superpotenten Austria-Singles fixiert ist - zu einer echten 690er. Erreicht wurde dies durch eine Kurbelwelle mit 4,5 mm mehr Hub, flankierend dazu spendierten die Mattighofer einen neuen Kolben sowie ein modifiziertes Mapping. Beeindruckende Maximalwerte von 70 PS und 70 Nm stehen nun im Datenblatt, aber angestrebt war vor allem ein besserer Antritt aus niedrigen Drehzahlen heraus. Fahrwerksseitig komplettieren die typisch orangene R-Sonderlackierung , beschichtete Gleitflächen der Federelemente und ein Karbon-Kotflügel das gefällige Design.