Aprilia - Racing-Spirit aus Italien 1946 gründete Alberto Beggio eine Fahrradfabrik in einem kleinen Ort nahe Venedig. Sein Motorsport begeisterter Sohn Ivano arbeitete als Mechaniker in der Fabrik und träumte davon, neben den Fahrrädern auch Geländemotorräder zu produzieren. Die Geschäfte liefen gut, und so konnte Ivano seinen Vater überzeugen, endlich auch motorisierte Zweiräder herzustellen. 1975 begann Aprilia unter der Leitung von Ivano Beggio mit der Produktion von 50ccm- Mopeds. Dabei konzentrierte man sich auf die Entwicklung und ließ die meißten Teile von Zulieferern fertigen. Die ersten "richtigen" Motorräder entstanden Mitte der 80er-Jahre. Der große Durchbruch kam dann Anfang der 90er-Jahren, als Aprilia frech gestylte Roller auf den Markt brachte. 1992 schloss Aprilia einen Vertrag mit BMW und fertigt von da an in Noale die BMW-Erfolgs-Enduro F 650 sowie die Pegaso, deren Nachfolger noch heute im Programm ist. Dazu kommen sportliche Erfolge durch Max Biaggi und Valentino Rossi. Ermutigt durch diese Erfolge beschloss Beggio, Nägel mit Köpfen zu machen und präsentierte Ende 1998 auf der IFMA die RSV Mille. Mit diesem Modell stieg Aprilia endgültig in die Riege ernst zu nehmender Motorradhersteller auf. Alles schien bestens zu laufen. Im Jahre 2000 kaufte Beggio sogar die maroden Marken Laverda und Moto Guzzi. Doch als der Rollermarkt in Italien zusammenbrach, wurden Aprilia, Laverda und Moto Guzzi vom Piaggio-Konzern übernommen (Aprilia, Motorcycle).
Aprilia Teilesuche:
Benutzerdefinierte Suche
Aprilia RSV 250
Von Beginn an aktiv im Motorsport, konzentrierte Aprilia sich zunächst auf Motocross und Trial und schickte ab 1985 auch Werkteams in den Straßen-Grand-Prix. Schon in der ersten Saison konnte Debütant Loris Reggiani mit der hier gezeigten Maschine Podestplätze erreichen und die Italiener hinter den erfahrenen Teams von Honda und Yamaha etablieren. Im Verlauf der 90er-Jahre wuchsen die Drehschieber-Zweitakter zur echten Macht in den Klassen 125 und 250 ccm. Die Champions Max Biaggi und Valentino Rossi holten ihre ersten Titel auf Aprilia, und auch deutsche Piloten wie Peter Oettl, Ralf Waldmann oder Steve Jenker vertrauten auf die Maschinen aus Noale. Mit den Produktionsracers stellte Aprilia Privatfahrern gänzlich konkurrenzfähiges Material zur Verfügung und konnte aus ihrem Verkauf die eigenen Werkteams in den drei Soloklassen weitestgehend finanzieren. Insgesamt 23 Weltmeistertitel hat Aprilia bislang gewonnen.
Modell: Aprilia RSV 250
Baujahr: 1985
Leistung: 75 PS
Hubraum: 249 ccm
Bauart: Tandem-V-Twin, Zweitakt
Aprilia RSV 250 Aprilia RSV 250
Aprilia Moto 6.5
Dieses Designerstück auf zwei Rädern war leider ein ziemlicher Flop. Trotz ihrer unbeschrittenen Qualitäten stand sich die Aprilia bei den Händlern die Reifen platt. Das Herz der Moto 6.5 ist ein wassergekühlter Rotax Motor, wie er aus der BMW F650 bekannt ist. Allerdings wird das Aggregat in der Aprilia von nur einen Vergaser versorgt. Dafür hat die BMW nur vier Ventile, während in der Moto 6.5 fünf Ventile ihren Dienst verrichten. Für Technikfreaks ist die Art der Ventilanordnung ein Leckerbissen: alle Ventilschäfte zeigen in Richtung Bohrungszentrum.
Modell: Aprilia Moto 6.5
Baujahr: 1999
Leistung: 42 PS
Hubraum: 649ccm
Bauart: Einzylinder, Viertakt
Aprilia Moto 6.5 Aprilia Moto 6.5
Aprilia RS 250
Die RS 250 ist ein Hightech-Zweitakt-Racer, der etliche Weltmeisterschaften für die italienische Marke einfuhr. Nur logisch, dass Aprilia diese sportlichen Erfolge auch kommerziell nutzte und Anfang der 90er-Jahre eine Replik der Weltmeistermaschine auf den Markt brachte. Die technischen Lösungen, die zur Vorherrschaft von Aprilia in der Weltmeisterschaft der 250er-Klassegeführt haben, flossen auch in die Entwicklung der RS 250 ein. Die hohe Steifigkeit des Rahmens, der aus einer Alu-Magnesium-Legierung besteht, sorgt zusammen mit den hochwertigen Fahrwerksskomponenten für präzises Handling. Der wassergekühlte V-Zweizylinder-Zweitakter stammt von Suzuki und trieb einst die RGV 250 an.
Modell: RS 250
Baujahr: 2001
Leistung: 56 PS
Hubraum: 249ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Zweitakt
Aprilia RS 250 Aprilia RS 250
Aprilia RS 250 Inserate:
Aprilia RS 250 Aprilia RS 250
Aprilia RSV Mille
Mit diesem Modell begann für Aprilia der Aufstieg zum ernst zu nehmenden Motorradhersteller. Zunächst mit 118 PS am Start, leistet die Topversion des Jahrgangs 2005 stramme 141 PS. Das Bild zeigt die 2001er-Version, deren Leistung bereits auf 128 PS gestiegen war. Doch mehr als die Leistung des Rotax-V2 beeindruckte die konsequente sportliche Ausrichtung der Maschine, die sich in Sachen Racingperformance nicht hinter der Ducati-Racern oder den japanischen Supersportlern verstecken musste. Der stabile Brückenrahmen aus Aluminium und der Einsatz hochwertiger Federelemente machte die RSV Mille zu einem präzisen Sportgerät für echte Racingfreaks.
Modell: RSV Mille
Baujahr: 2001
Leistung: 128 PS
Hubraum: 998 ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
Aprilia RSV Mille Aprilia RSV Mille
Aprilia RSV Mille Inserate:
Aprilia RSV Mille Aprilia RSV Mille
Verwandte Aprilia Suchbegriffe von Google:
Aprilia ETV 1000 Mana
Auf der Motoshow Bologna Anfang Dezember 2001 präsentierte Aprilia das ETV 1000 Mana. "Mana" bedeutet in der Sprache der neuseeländischen Maori-Ureinwohner so viel wie Energie und Kraft. So gesehen trug die Maschine den richtigen Namen, was dennoch nicht dazu beitrug, dass sie in Serie ging.
Modell: ETV 1000 Mana
Baujahr: 2001
Leistung: 125 PS
Hubraum: 998 ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
Aprilia ETV 1000 Mana Aprilia ETV 1000 Mana
Aprilia Mana Inserate:
Aprilia ETV 1000 Mana Aprilia ETV 1000 Mana
Aprilia ETV Caponord Rally Raid
Die Caponord Rally Raidd ist die Abenteurvariante der "normalen" Caponord. Mit Alukoffern, Offroadbereifung, längeren Federwegen, Motorschutz- und Sturzbügel, Hauptständer sowie optionalen Topcase und Lampenschutz taugt sie auch für deftigere Trips durch die Offroadwelt. Allerdings ist die hochbeinige Aprilia mit knapp 270 kg Leergewicht nicht unbedingt das optimale Einsatzfahrzeug für Wüstendurchquerungen. Da taugt die Rally Raid schon eher für ausgedehnte Urlaubstouren auf asphaltierten Straßen.
Modell: ETV Caponord Rally Raid
Baujahr: 2004
Leistung: 98 PS
Hubraum: 998 ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
Aprilia ETV Caponord Rally Raid Aprilia ETV Caponord Rally Raid
Aprilia Caponord Inserate:
Aprilia ETV Caponord Rally Raid Aprilia ETV Caponord Rally Raid
Aprilia RSV Tuono
Es gibt Motorräder, die wecken schon bei der reinen Betrachtung tiefstes Begehren. Obwohl Aprilias Beitrag zum Streetfighter-Segment wahrlich nicht unflott aussieht, verdreht einem die Tuono nicht schon im Stand den Kopf. Dafür raubt sie einem den Verstand und beflügelt die Sinne, sobald das Teil zwischen den Beinen klemmt. Dank des hohen Superbike Lenkers lässt sich der Stier so bestens an den Hörnern packen. Das hervorragend abgestimmte Fahrwerk der Aprilia setzt den Willen des Reiters beeindruckend schnell und direkt um. Kein Wunder, schließlich ist sie ja nur eine gestrippte Ausgabe der RSV Mille und verfügt dementsprechend auch über deren bekannt gutes Material.
Modell: RSV 1000 Tuono
Baujahr: 2003
Leistung: 125 PS
Hubraum: 998 ccm
V-Zweizylinder, Viertakt
Aprilia RSV Tuono Aprilia RSV Tuono
Aprilia Tuono Inserate:
Aprilia RSV Tuono Aprilia RSV Tuono
Aprilia RSV 1000 Tuono Racing
Die Tuono Racing ist das exclusive Schwestermodell der "normalen" Tuono. Zusätzliche Rüstkosten ergeben sich aus einem voll einstellbaren Öhlins-Fahrwerk sewie den Einsatz gewichtssenkender Komponenten wie Titan-Schalldämpfer, Carbon-Verkleidung und edlen Leichtmetall-Schmiederädern des renommierten Felgenherstellers OZ. Der Mille-V2 blieb weitgehend unangetastet, wurde aber mittels anderer Luftführung und geänderter Elektronik auf mehr Drehmoment getrimmt.
Modell: RSV 1000 Tuono Racing
Baujahr: 2004
Leistung: 126 PS
Hubraum: 998 ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
Aprilia RSV 1000 Tuono Racing Aprilia RSV 1000 Tuono Racing
Aprilia Tuono Inserate:
Aprilia RSV 1000 Tuono Racing Aprilia RSV 1000 Tuono Racing
Die Factory-Version ist das Topmodell der 2005er-RSV-Mille-Generation. Optisch ist sie kaum von ihrem Schwestermodell, das ohne den Zusatz "Factory" auskommen muss, zu entscheiden. Und auch motorseitig gibt es keine Unterschiede: 139 PS presst Rotax mittlerweile aus dem Einliteraggregat, das in der ersten Mille vergleichsweise bescheidene 118 PS abdrückte. Die Factory-Version trägt ein Öhlins-Fahrwerk und erfreut mit leichten OZ-Alu-Schmiederädern. Dafür kostet sie auch mehr als die R-Version.
Modell: RSV 1000 R Factory
Baujahr: 2005
Leistung: 139 PS
Hubraum: 998 ccm
Bauart: V-Zweizylinder, Viertakt
Aprilia RSV 1000 R Factory Aprilia RSV 1000 R Factory
Aprilia Factory Inserate:
Aprilia RSV 1000 R Factory Aprilia RSV 1000 R Factory
Aprilia Pegaso 650 Strada
Die Pegaso 650 Strada könnte als Eier legende Wollmilchsau , durchgehen, da sie sich praktisch in jedem Terrain zu Hause fühlt. In Prinzip ein flottes Citybike mit moderater Sitzhöhe und kurzen Federwegen , das sich aber auch zügig auf Serpentinenstraßen fahren lässt und selbst gemäßigte Ausritte ins Gelände zulässt. ABS, ein ordentlicher Windschutz sowie ein im Tank integriertes , abschließbares Staufach bietet die Pegaso serienmäßig. Der Motor stammt aus der Yamaha XT 660, bringt in der Aprilia aber zwei PS mehr Leistung.
Modell: Pegaso 650 Strada
Baujahr: 2005
Leistung: 50 PS
Hubraum: 659 ccm
Bauart: Einzylinder, Viertakt
Aprilia Pegaso 650 Strada Aprilia Pegaso 650 Strada
Aprilia Pegaso Inserate:
Aprilia Pegaso 650 Strada Aprilia Pegaso 650 Strada